Arbeitskreis Patenschaft

Bei einer Patenschaft geht es darum, Ansprechpartner für einen Asylsuchenden oder eine geflüchtete Familie zu sein, diese regelmäßig zu begleiten und bei der Integration zu unterstützen. Patenschaften gestalten sich individuell, je nach Lebenssituation und Bedarf.

Was tun wir?

Wir vermitteln Patenschaften und betreuen diese professionell: Seit April 2015 sind wir bei Freund statt fremd e.V. zu zweit als Patenschaftskoordinatorinnen mit je 15 Stunden pro Woche tätig. Wir arbeiten im engen Austausch mit den HelferInnen von Freund statt fremd e.V., die in einzelnen Unterkünften aktiv sind, ebenso wie mit den AsylsozialberaterInnen von Caritas und AWO. Sie teilen uns mit, wenn Asylsuchende den Wunsch nach einer Unterstützung geäußert haben, bzw. wenn eine Notwendigkeit der Hilfe erkannt wird.

In unseren Sprechstunden vermitteln wir die Patenschaften und versuchen dabei sowohl den Vorstellungen der potentiellen Paten als auch der Asylsuchenden gerecht zu werden. Beim ersten Kennenlernen sind wir stets dabei. Die Paten erhalten von uns individuelle Unterstützung bei vielfältigen Fragestellungen; zudem bieten wir regelmäßig Schulungen an.

Wie kann man sich einbringen?

Übernehmen Sie eine Patenschaft! So können Sie als „Brückenbauer“ die Integration von Flüchtlingen unterstützen.

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen, erklären Sie sich bereit, AnsprechpartnerIn für einen Asylsuchenden oder eine Familie zu sein: Sie erklären gesellschaftliche Gepflogenheiten, zeigen die Stadt, führen gemeinsame Unternehmungen durch und unterstützen und begleiten, z.B. im Umgang mit Behörden, bei Arztbesuchen, bei der Vermittlung von Deutschkursen, beim Besuch von Schule und Kindertagesstätten, bei der Suche nach Praktikum, Ausbildungsplatz oder Arbeitsstelle oder bei der Wohnungssuche. Jede Patenschaft gestaltet sich individuell – je nach Bedarf, Zeitrahmen, Lebenssituation und Interessen.

Voraussetzungen:

  • Für eine Patenschaft sollte man regelmäßig, im Idealfall einmal wöchentlich, Zeit aufbringen können. Zudem sind eine kommunikative Art und soziale Kompetenz von Vorteil im Umgang mit fremden Kulturen und Menschen, die sich als Asylsuchende in einer meist sehr belastenden Lebenssituation befinden.
  • Für neue ehrenamtlich tätige Paten ist obligatorisch, dass sie ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, bevor sei eine Patenschaft übernehmen können. Das entsprechende Formular, mit dem ein kostenloses polizeiliches Führungszeugnis beim Rathaus beantragt werden kann, gibt es in unserer Sprechstunde.
  • Seit 2016 nehmen neue Paten zu Beginn ihrer Patenschaft an einer kurzen Einstiegsschulung teil, bei der sie relevante Informationen für ihre Tätigkeit als Paten erhalten.

Kontakt: patenschaft@freundstattfremd.de

Das Patenschaftsprojekt von Freund statt fremd e. V. wird maßgeblich unterstützt von "Aktion Mensch". Weitere Infos zu "Aktion Mensch" unter www.aktionmensch.de

Das Patenschaftsprojekt von Freund statt fremd e. V. wird maßgeblich unterstützt von „Aktion Mensch“. Weitere Infos zu „Aktion Mensch“ unter www.aktionmensch.de