Patenschaften gestalten sich vielfältig und individuell! Wir freuen uns über alle, die Interesse an regelmäßigem Kontakt mit Geflüchteten haben!

*Übrigens: Von der Bundeszentrale für politische Bildung wurde unser Patenschaftsprojekt als eines von ca. 15.000 Projekten ausgewählt und aufgenommen in die aktuelle Publikation:
Schiffauer, Werner/Eilert, Anne/Rudloff, Marlene (Hrsg.): So schaffen wir das – die Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten (Bonn 2017).

Bei einer Patenschaft geht es darum, AnsprechpartnerIn für einzelne Asylsuchende oder eine geflüchtete Familie zu sein, diese regelmäßig zu begleiten und bei der Integration zu unterstützen. Wer sich zeitlich begrenzt oder für einen Teilbereich einsetzen möchte, ist ebenso herzlich willkommen! Wir vermitteln auch Lern-, Sport-, Kultur-, Freizeit-Patenschaften sowie Sprachtandems oder Hausaufgabenunterstützung.

Was macht die Patenschaftskoordination?

In unseren wöchentlichen Sprechstunden vermitteln wir Patenschaften. Dabei versuchen wir, die Vorstellungen der potenziellen PatInnen und der Asylsuchenden aufeinander abzustimmen. Beim ersten Kennenlernen sind wir stets dabei. Alle PatInnen erhalten von uns individuelle Betreuung und Unterstützung bei auftauchenden Schwierigkeiten oder Fragen.

Wie können Sie sich einbringen?

Übernehmen Sie eine Patenschaft! So unterstützen Sie die Integration von Flüchtlingen und lernen vor Ort andere Menschen und Kulturen kennen. Als PatIn sind Sie AnsprechpartnerIn für einen Asylsuchenden oder eine Familie: Sie erklären gesellschaftliche Strukturen, zeigen die Stadt, gestalten gemeinsame Freizeitaktivitäten, unterstützen und begleiten, z.B. im Umgang mit Behörden, bei Arztbesuchen, bei der Vermittlung von Deutschkursen, beim Besuch von Schule und Kindertagesstätten, bei der Suche nach Praktikum, Ausbildungsplatz oder Arbeitsstelle oder bei der Wohnungssuche. Jede Patenschaft gestaltet sich individuell – je nach Bedarf, Zeitrahmen, Lebenssituation und Interessen.

Voraussetzungen
  • Für eine Patenschaft sollte man regelmäßig (wöchentlich) Zeit aufbringen können. Offenheit, Kommunikationsfreude, soziale und emotionale Kompetenz sind von Vorteil im Umgang mit anderen Kulturen und Menschen, zudem sich Geflüchtete oft in einer belastenden Lebenssituation befinden.
  • Für neue ehrenamtlich tätige PatInnen ist obligatorisch, dass sie ein Führungszeugnis vorlegen, bevor sie eine Patenschaft übernehmen. Das entsprechende Formular, mit dem ein kostenloses Führungszeugnis beim Rathaus beantragt werden kann, gibt es bei uns.

Fördern Sie unser Patenschaftsprogramm!

Das Patenschafts-Projekt wurde von April 2015 bis März 2018 von Aktion Mensch finanziert – derzeit sind wir auf der Suche nach neuen Förderern!

Kontakt

Email: patenschaft@freundstattfremd.de
mobil: 0176-47377213