11. Können Sachleistungen statt Geldleistungen an Asylbewerber ausgegeben werden?

Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht vor, dass Geflüchtete in staatlichen Aufnahmeeinrichtungen Sachleistungen erhalten. Nur das persönliche Taschengeld soll bar ausgegeben werden. Denn damit soll jede geflüchtete Person selbst entscheiden können, was außer Essen, Kleidung und Wohnung noch zum Leben dazu gehört. Auch das zähle zum Existenzminimum, sagt das Bundesverfassungsgericht. Das Taschengeld kann also nicht so einfach auf Sachleistungen umgestellt werden. In der Praxis bedeuten Sachleistungen zudem einen größeren Aufwand für die Behörden. Sie müssen Essen, Kleidung und anderes kaufen und verteilen. (Quelle: tagesschau.de)