17. Wozu gibt es eine Initiative wie „Freund statt fremd“, wo doch der Staat dafür zuständig ist, die Asylsuchenden zu versorgen?

Der Staat spricht zwar diesbezüglich von einer Willkommenskultur, doch ist hier eher eine Abschreckungspolitik zu beobachten. Asylsuchende sind durch ihre Unterbringung, das Arbeitsverbot und oft auch durch ihre Unkenntnis von deutscher Sprache und Kultur isoliert und bei Problemen wie Arztbesuchen, Behördengängen, Schulanmeldungen und Hausaufgabenüberwachung oft hilflos. Initiativen, die diesen Menschen helfen, gibt es in vielen Städten, wir in Bamberg sind eine davon (siehe ANDERE STÄDTE UND LANDKREISE).