Die Adalbert-Raps-Stiftung stellt Fördergelder für Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe zur Verfügung. Die Mittel werden von Freund statt fremd verwaltet, im Folgenden finden Sie Informationen zu Förderrichtlinien und zur Antragstellung.

Förderrichtlinien „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ in Stadt und Landkreis Bamberg

Die Adalbert-Raps-Stiftung stellt für den Förderpool „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in der Stadt Bamberg“ 5.000 € und „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Landkreis Bamberg“ 5.000 € für ehrenamtlich getragene Kleinprojekte bzw. Sprachförderkurse in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung. Die Mittel werden zweckgebunden eingesetzt und verwaltet von Freund statt fremd e. V. in Bamberg. Das niederschwellige Förderangebot trägt dazu bei, Freiwillige, die sich in der Stadt und im Landkreis Bamberg in der Flüchtlingshilfe engagieren, schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Förderfähige Inhalte und Aktivitäten:

  • Sachkosten im Rahmen von Maßnahmen der ehrenamtlichen Sprachförderung von Neuzugewanderten/Flüchtlingen – z.B. Bücher für Kursleiter/in, Schreibmaterial, Fahrtkosten… (ACHTUNG: Kurse, die über die Sachkostenpauschale der lagfa bayern e.V. gefördert werden, können nicht berücksichtigt werden)
  • Sachkosten für Kleinprojekte bzw. Aktionen in der kommunalen Flüchtlingsarbeit, die das Miteinander und die Integration stärken bzw. Teilhabe am gesellschaftlichen, sozialen oder kulturellen Leben ermöglichen (z.B. Kunst-, Musik- und Sportprojekte, Bewerbungshilfe/-training, interkulturelle Kochgruppen, Begegnungsfeste, Schwimmkurse, Fahrradkurse, gemeinsame Ausflüge…)
  • Sachkosten im Rahmen von Maßnahmen zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit auf Helferkreis- bzw. Gemeindeebene (z.B. interkulturelle Kompetenz…)

Folgende Förderkriterien gelten:

  • Antragsberechtigt sind Organisationen, die sich im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements im öffentlichen, gemeinnützigen Raum innerhalb der Stadt und des Landkreises Bamberg freiwillig und unentgeltlich in der Flüchtlingshilfe engagieren (z.B. Asyl-Helferkreise bzw. Initiativgruppen in der Flüchtlingsarbeit, Vereine, Kirchengemeinden). Darüber hinaus sind auch Einzelpersonen, die sich im Rahmen von Nachbarschaftshilfe bzw. als Bildungs-bzw. Integrationslotse engagieren, antragsberechtigt.
  • Die Projektförderung erfolgt als Fehlbedarfsfinanzierung in Höhe von maximal 125,00 Euro pro Projekt zur Erstattung von nicht gedeckten Auslagen.
  • Es werden ausschließlich Kleinprojekte oder Maßnahmen gefördert, für die keine Mittel aus anderen Förderprogrammen beantragt wurden und die nicht Teil einer anderweitig geförderten Gesamtmaßnahme sind (z.B. Aktionsprogramme auf Bundes- oder Landesebene, einrichtungsbezogene Förderprogramme …)
  • Antragstellung aus Auszahlung der Förderung erfolgt nach Abschluss des jeweiligen Projekts/der jeweiligen Maßnahme.
  • Für Projekte und Maßnahmen die in der Zeit vom 1.1.2018 bis zur Bekanntmachung der Förder-richtlinien begonnen und abgeschlossen wurden, kann eine Förderung noch bis 31.12.2018 nachträglich beantragt werden.
  • Anträgen kann nach der Reihenfolge ihres Eingangs (Poststempel) so lange entsprochen werden, bis die Einlage im Förderpool erschöpft ist. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Antragsverfahren

Mittels Kurzantrag (noch in Überarbeitung) nach Abschluss des Kleinprojekts/der Maßnahme an:

Freund statt fremd e. V.
Luitpoldstraße 20
96052 Bamberg
Mail: ehrenamt@freundstattfremd.de

Inhalt des Antrags:

Kurze Beschreibung des Projekts/der Maßnahme, Daten und Bankverbindung des Antragstellers, Übersicht der Gesamtfinanzierung, bis zur beantragten Förderhöhe (maximal 125,00 Euro) entsprechende Rechnungskopien oder andere geeignete Nachweise der Sachkosten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an: Freund statt fremd e. V., Frau Daniela Ofner, Tel. 0157-32292836