Elf Mal und kein Ende in Sicht – Solidaritätsbekundungen mit Afghanistan-Flüchtlingen im Herzen von Bamberg

Unter dem strengen Blick des Bamberger Gabelmanns versammeln sich jeden Montag hunderte Bürgerinnen und Bürger, um gegen die Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren.

Unter dem strengen Blick des Bamberger Gabelmanns versammeln sich jeden Montag hunderte Bürgerinnen und Bürger, um gegen die Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren.

„Bereits zum 11. Mal versammeln wir uns hier gemeinsam zur Mahnwache – keine Abschiebung nach Afghanistan“, begrüßt Mit-Initiatorin Mirjam Elsel die knapp 250 Leute am Grünen Markt. Unter den Blicken des Gabelmanns versammeln sich jeden Montag um 18:00 Uhr zahlreiche Bambergerinnen und Bamberger, um gemeinsam mit Betroffenen für einen konsequenten Abschiebestopp einzutreten. Ein buntes Bündnis aus der „Interreligiösen Fraueninitiative Bamberg“, dem „Netzwerk Bildung und Asyl“ und dem gemeinnützigen Verein „Freund statt fremd e.V.“ steht hinter der wöchentlichen Kundgebung. Variiert jede Mahnwache in Ausgestaltung und Redebeitrag von Woche zu Woche, bleibt die Forderung jedoch immer gleich: Abschiebungsstopp nach Afghanistan. Weiterlesen

Deal ums Leben

Hosein AliDie Angst ist groß – unter den Menschen, die aus Afghanistan stammen und es irgendwie nach Deutschland geschafft haben. Einige von ihnen sind auch in Bamberg gelandet – in einer Stadt, von der sie sich ein Leben ohne Angst erhofft haben. Seit Bundesregierung und Bayerische Staatsregierung beschlossen haben, Menschen afghanischer Herkunft wieder in ihr Heimatland abzuschieben, ist die Angst wieder da. Sie frisst sich in die Köpfe von Menschen wie Hosein Ali.

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Samstagscafé in der Eisgrube

Beim Samstagscafé kommt man ins Gespräch: Geflüchtete, Helfer und Bürger.

Beim Samstagscafé kommt man ins Gespräch: Geflüchtete, Helfer und Bürger.

Samstag 15 Uhr in der Eisgrube 18: Das neu etablierte Samstagscafé im Haus.Frieden ist gut besucht. Eine bunte Mischung aus Geflüchteten und Bambergern sitzt bei Kaffee und leckerem Kuchen beisammen, es wird geredet, gelacht, man tauscht sich aus. Aber nicht nur das: Nachdem man sehr schnell Anschluss gefunden hat, werden Brettspiele wie Schach, Backgammon und seine syrischen Abwandlungen, Mühle und vor allem Jenga ausgepackt. Beim Turmbauen lässt sich nämlich nebenbei auch wunderbar Deutsch üben … Weiterlesen

Kunst und Kultur in der Eisgrube

Kochen und gemeinsames Essen gehört unbedingt zum Programm: Mohamad kochte syrisch-türkische Snacks aus Hefeteig mit unterschiedlichen Füllungen, Hassan und Hussein bereiteten Falafel und Taboulé zu.

Kochen und gemeinsames Essen gehört unbedingt zum Programm: Mohamad kochte syrisch-türkische Snacks aus Hefeteig mit unterschiedlichen Füllungen, Hassan und Hussein bereiteten Falafel und Taboulé zu.

Gemeinsam essen und miteinander sprechen, musizieren und spielen – es sind die schönsten Formen von Gemeinschaft, die die Begegnungsstätte Haus.Frieden bietet. Am 18. März lud Freund statt fremd im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zum Tag des „Offenen Hauses“. Nicht nur Geflüchtete und Ehrenamtliche, auch zahlreiche interessierte Bamberger kamen in die Eisgrube, um sich über die Arbeit von Freund statt fremd zu informieren. Dabei erfuhren sie auch von zwei außergewöhnlichen Kunstprojekten. Weiterlesen